Wir sind kein Seminaranbieter mit Powerpoint-Folien. Wir sind Journalisten, die anderen Journalisten zeigen, wie Recherche wirklich funktioniert.
2017 haben wir, ein kleines Team aus freien Journalisten in Stuttgart, gemerkt: Es gibt kaum gute Ausbildungsangebote für investigative Recherche auf Deutsch. Journalistikschulen lehren Schreiben. Online-Kurse lehren Content-Marketing. Beides ist nicht dasselbe wie nachverfolgen, wie Steuergelder verschwinden oder warum eine Behörde Anfragen systematisch ignoriert.
Also haben wir selbst angefangen. Erst mit kleinen Workshops in einem gemieteten Büro in Stuttgart-Mitte. Heute haben wir einen festen Standort, ein Netzwerk von Dozenten aus acht deutschen Redaktionen und über 340 Absolventen.
Was sich nie geändert hat: Wir nehmen maximal 12 Leute pro Kurs. Weil Recherchetraining Einzelfeedback braucht, keine Frontalvorlesungen.
Unsere Philosophie ist einfach: Wer einen Kurs bei uns besucht, soll danach sofort eine echte Geschichte recherchieren können. Nicht irgendwann, wenn er noch mehr gelernt hat. Sofort.
Alle arbeiten aktiv als Journalisten. Das ist keine Marketingaussage – das ist Bedingung für die Zusammenarbeit mit uns.
15 Jahre investigative Recherche, u.a. für Süddeutsche Zeitung und NDR. Spezialisiert auf Wirtschafts- und Korruptionsrecherche.
Freelance-Datenjournalist. Hat für SPIEGEL Online und Zeit Daten-Projekte veröffentlicht. Liebt Python und hasst Pivot-Tabellen – lehrt aber beides.
Arbeitet für Reportage-Magazin und berät Redaktionen in Sicherheitsfragen. Hat selbst unter schwierigen Bedingungen in Osteuropa recherchiert.
Rechtsanwalt und freier Autor. Vertritt Journalisten in Klageverfahren und gibt Praxisworkshops zu Informationsfreiheitsrecht und Quellenschutz.
Jeder Kurs endet mit einer eigenen Rechercheaufgabe. Nicht als Hausaufgabe, sondern als Teil des Kursprogramms – mit Feedback in der Gruppe.
Digitale Sicherheit ist kein Bonusthema. Es gehört in jeden Kurs, unabhängig vom Schwerpunkt. Wer Quellen nicht schützen kann, sollte keine haben.
Was darf man, was nicht. Das diskutieren wir – offen, ohne vorgeschriebene Antworten. Weil Grenzfälle nicht im Lehrbuch stehen.